ISLAND

Die Insel aus Feuer und Eis: Reiserouten, Highlights und Tipps für deine Island-Reise.

2 Artikel

Island Reise – Das Land aus Feuer und Eis: Reiseziele, Tipps & Highlights

Dein ultimativer Guide für Island

Inhalt

    Die schönsten Reiseziele in Island

    REYKJAVÍK

    GOLDEN CIRCLE

    SÜDISLAND

    OSTISLAND

    NORDISLAND

    WESTISLAND

    WESTFJORDE

    HIGHLANDS

    Island

    Alles Wichtige in Kürze

    Wann ist die beste Reisezeit für Island?

    Die beste Reisezeit hängt davon ab, was du erleben möchtest: Für die Nordlichter sind die dunkleren Wintermonate ideal. Wer mehr Licht und angenehme Temperaturen bevorzugt, reist am besten von Juni bis August – dann erlebst du die Mitternachtssonne, blühende Landschaften und viele Outdoor-Aktivitäten. Whale Watching ist in Nordnorwegen das ganze Jahr über möglich, wobei verschiedene Walarten je nach Saison auftreten.

    Island liegt nur 2 km südlich des Polarkreises und beeindruckt mit mächtigen Gletschern, aktiven Vulkanen, tosenden Wasserfällen, heißen Quellen, schwarzen Sandstränden und weiten Lavafeldern.

    Die Ringstraße umrundet die Insel auf rund 1.330 km und macht Gletscher, Wasserfälle, Vulkane und Küstenlandschaften leicht erreichbar – ideal für einen Roadtrip, bei dem man sowohl Highlights als auch stille Naturmomente erleben kann.

    Dieser Artikel zeigt die schönsten Reiseziele, Aktivitäten und Geheimtipps – von Reykjavik bis in die entlegenen Highlands.

    Wo liegt Island?

    Island liegt mitten im Nordatlantik auf dem Mittelatlantischen Rücken und ist geprägt von einer einzigartigen geologischen Dynamik. Die Insel befindet sich sowohl auf der eurasischen als auch auf der nordamerikanischen Kontinentalplatte – ein weltweit seltenes Phänomen. Diese besondere Lage sorgt für eine Landschaft, die sich stetig verändert.

    Island Karte

    Die Karte bietet einen schnellen Überblick über Islands wichtigste Regionen und zentralen Städte sowie die markanten Natur- und Tierlebensräume des Landes.

    Straßen & Verkehr:

    Die Ringstraße (Route 1) verbindet die wichtigsten Regionen Islands, Nebenstraßen sind oft Schotterpisten. 
    F-Straßen ins Hochland sind nur für geländegängige Fahrzeuge und meist nur wenige Wochen im Sommer geöffnet. Aktuelle Informationen zu Straßensperren, Baustellen, Wetterbedingungen und geöffneten F-Straßen 
    gibt es auf umferdin.is.

    Klima: Subarktisch und ozeanisch geprägt

    Trotz der Lage nahe des Polarkreises ist Islands Klima durch das warme Golfstromsystem vergleichsweise mild. An den Küsten liegen die Wintertemperaturen meist um den Gefrierpunkt, während das Hochland deutlich kälter ist. Die Sommer bleiben kühl und wechselhaft, mit Temperaturen meist zwischen 10 und 15 °C sowie häufigem Wind und Niederschlag.

    Natur: Vulkanische Kräfte und arktische Tierwelt

    Rund 11 % Islands sind von Gletschern bedeckt, darunter der Vatnajökull, einer der größten Eisschilde Europas. Das Hochland besteht aus Lava- und Sandflächen, moosbedeckten Ebenen und Gletscherflüssen.

    Vulkanausbrüche verändern die Landschaft regelmäßig – zuletzt 2025 auf der Reykjanes-Halbinsel.
    Wale wie Buckelwale, Pottwale und Orcas ziehen durch die Gewässer. An den Küsten sind Seerobben zu sehen, Papageientaucher nisten in den Klippen, und auf den Hornstrandir-Halbinseln leben Polarfüchse. Islandpferde und Schafe prägen die Landschaft.

    Islands Hauptstadt: Reykjavík

    Reykjavík ist für mich nordisches Gefühl pur. Schon beim Ankommen mischt sich salzige Hafenluft mit klarer Kälte, während moderne Architektur und eine lebendige Künstlerszene der Stadt ihren ganz eigenen Rhythmus geben. Zwischen gemütlichen Cafés, bunten Häusern und kreativen Ecken spürt man sofort diese Mischung aus Ruhe und Energie, die Reykjavík so einzigartig macht.

    Als nördlichste Hauptstadt der Welt, gelegen auf der Reykjanes-Halbinsel, ist sie umgeben von Naturwundern: Die berühmte Blaue Lagune liegt nur eine kurze Fahrt entfernt, und auch Islands jüngste Vulkanausbrüche haben hier ihre Spuren ganz in der Nähe hinterlassen.

    Für mich ist Reykjavík der ideale Startpunkt für Roadtrips und Abenteuerreisen quer über die Insel – ein Ort, der neugierig macht und gleichzeitig ein Gefühl von Ankommen schenkt.

    Islands schönste Orte im Überblick

    Island ist ein Land der Elemente: geformt von Lava, Wasserfällen und Landschaften, die es so nur einmal auf der Welt gibt. Zu den Highlights zählen:

    Golden Circle

    Die klassische Rundroute führt zu drei Ikonen Islands: den mächtigen Gullfoss-Wasserfall, das brodelnde Geothermalfeld rund um Geysir und den geschichtsträchtigen Þingvellir-Nationalpark, wo Kontinentalplatten und Geschichte aufeinandertreffen.

    Südküste

    Schwarze Strände, tosende Wasserfälle und Gletscher – eine Landschaft, die Ehrfurcht weckt, darunter Reynisfjara, Skógafoss und Seljalandsfoss.

    Jökulsárlón & Diamond Beach

    Am Fuße des gewaltigen Vatnajökull treiben tiefblaue Eisberge durch die Lagune, immer wieder tauchen Seerobben zwischen ihnen auf. Die Natur liefert hier ein Schauspiel von roher Kraft und unvergleichlicher Schönheit – ein Ort, der den Atem raubt.

    Snæfellsnes-Halbinsel

    Vulkanische Strände, bizarre Lavaformationen und der markante Kirkjufell – ein Miniatur-Island voller Geheimnisse.

    Westfjorde

    Abgeschiedene Fjorde, dramatische Klippen und mit Dynjandi einer der beeindruckendsten Wasserfälle Islands. Hier spürt man die Einsamkeit, die Weite und eine Ruhe, die tief nachklingt.

    Island Sehenswürdigkeiten:
    Die 10 Highlights der Vulkaninsel

    Man kann es kaum in Worte fassen, was diese kleine Insel im Nordatlantik alles zu bieten hat. In diesem Artikel tauchst du ein in Islands wilde Schönheit – entdecke die Highlights, die diese Insel so einzigartig machen.

    Island erleben: Die besten Aktivitäten

    Island steckt voller Möglichkeiten – von entspannten Momenten in heißen Quellen und Thermen über genussvolle Roadtrips durch die Highlands bis hin zu echten Abenteuern in der rauen Natur. Wanderungen auf Vulkane, Gletscher- oder Eistouren, Kajakfahrten durch Fjorde, Reiten auf Islandpferden oder Skitouren im Winter zeigen die Vielfalt dieses Inselreichs. Polarlichter, tosende Wasserfälle, schwarze Strände und abgelegene Fjorde machen jedes Erlebnis einzigartig.

    Die Insel ist wild, unberechenbar und kraftvoll – Naturgewalten sind hier Realität. Viele Abenteuer, wie Gletscherwanderungen oder Ausflüge in entlegene Regionen, sollten daher mit erfahrenen Guides erlebt werden, um die Sicherheit zu gewährleisten und das Maximum an Erlebnis zu bekommen.

    Geführte Touren für unvergessliche Erlebnisse

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    ab 220 € pro Person

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    Meine Reisetipps für Island

    Meine aktuellsten Artikel aus dem Island-Blog

    zu Island

    Reisevorbereitung für Island

    Beste Reisezeit

    Die beste Reisezeit für Island hängt davon ab, was du erleben möchtest. Von Juni bis August herrschen extrem lange Sommertage, die Landschaft bleibt fast rund um die Uhr hell – perfekt für Wanderungen, Roadtrips und Bootstouren. Wer Polarlichter sehen, Gletscher erkunden oder Winterabenteuer erleben möchte, reist zwischen Oktober und März. Jede Jahreszeit offenbart die Insel auf ihre eigene, eindrucksvolle Weise.

    Fortbewegung

    Ich empfehle, die Insel mit einem Mietwagen zu erkunden. Die Ringstraße bietet die ideale Route für einen Island-Roadtrip, um die Highlights flexibel zu entdecken. Natürlich gibt es auch Busse oder die Möglichkeit, einen Inlandsflug zu buchen, wenn du ein ganz konkretes Ziel anpeilen möchtest. So bleibt genug Freiheit, Island in deinem eigenen Tempo zu erleben.

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    Unterkünfte

    Island bietet Unterkünfte für jeden Geschmack – von gemütlichen Hotels und Guesthouses in Reykjavik oder Akureyri über stilvolle Lodges und Farmstays in der Wildnis bis hin zu charmanten Airbnbs, teilweise speziell für Aurora-Beobachtungen ausgestattet. Viele Unterkünfte liegen mitten in der Natur, oft mit Blick auf Gletscher, Wasserfälle oder die rauen Küsten – perfekt, um die Weite und Kraft der Insel hautnah zu spüren. Ob Komfort, Authentizität oder ein bisschen beides – hier schläfst du immer mit der wilden Schönheit Islands direkt vor der Tür.

    Meine Lieblings-Unterkünfte in Island

    Von mir getestet und für ausgezeichnet befunden

    Auf der Suche nach einer Unterkunft, die deine Island-Reise besonders macht? Das sind meine persönlichen Favoriten.

    Einreise nach Island

    Für die Einreise nach Island benötigst du in der Regel einen gültigen Reisepass – für Bürger vieler Länder reicht auch der Personalausweis. Ein Visum wird für Kurzaufenthalte meist nicht benötigt, prüfe aber vor der Reise unbedingt aktuelle Einreisebestimmungen. Eine gültige Reiseversicherung ist empfehlenswert, um auf der Insel der Naturgewalten gut abgesichert zu sein.

    Einreise nach Island 2026: Was du wissen musst

    Die Einreise nach Island ist unkompliziert, dennoch lohnt es sich, sich kurz mit den wichtigsten Punkten
    auseinanderzusetzen.

    Island Geheimtipps

    Hornstrandir (Westfjorde) – abgeschieden und wild

    Hornstrandir liegt in den Westfjorden und ist eine der abgelegensten Regionen Islands. Kaum Touristen, unberührte Natur, steile Klippen, einsame Fjorde – hier spürt man die rohe Kraft Islands besonders intensiv. Es gibt keine Straßen, das Gebiet ist nur per Boot oder mehrtägiger Wanderung erreichbar. Wer Glück hat, begegnet sogar den scheuen Polarfüchsen, die hier in völliger Abgeschiedenheit leben. Perfekt zum Wandern, Fotografieren oder einfach Staunen in unberührter Wildnis.

    Der Norden Islands – ruhig und vielseitig

    Der Norden Islands lädt zu entspannten Momenten und aktiven Abenteuern ein. Walbeobachtungen, ruhige Fjorde, heiße Quellen und einsame Wanderungen machen die Region zu einem Geheimtipp. Auch Tourenski-Fans kommen hier auf ihre Kosten: verschneite Hänge, unberührte Landschaften und kaum Touristen garantieren puren Naturgenuss.

    Stykkishólmur – Ruhe und Inselcharme

    Stykkishólmur zählt für mich zu den stimmungsvollsten Orten Islands. Das Dorf strahlt Ruhe und Inselcharme aus und ist ein perfekter Platz, um Natur und Leben auf Island in konzentrierter Form zu erleben.

    Highlands – nur für kurze Zeit zugänglich

    Die Hochlandstraßen (F-Roads) öffnen nur wenige Wochen im Jahr und führen zu einigen der spektakulärsten Landschaften Islands. Wer diese abgelegenen Routen mit einem passenden Fahrzeug befährt, erlebt eine Insel, die weit abseits der ausgetretenen Pfade liegt – Lavafelder, Flüsse, Berglandschaften und stille Natur in ihrer reinsten Form. Highlights wie Landmannalaugar mit seinen bunten Rhyolithbergen und heißen Quellen oder das Hochlandgebiet Kerlingarfjöll zeigen die Vielfalt und Wildheit der Highlands in konzentrierter Form.

    Seyðisfjörður – ein abgelegenes Dorf mit Charme

    Dieses kleine Küstendorf im Osten Islands liegt am Ende eines Fjords und ist von Bergen umgeben. Bunte Häuser, kreative Atmosphäre und die abgeschiedene Lage machen Seyðisfjörður zu einem Ort zum Durchatmen, Spazieren und Eintauchen in das ruhige Inselleben.

    Islands wilde Schönheit erleben

    Island trifft dich mitten ins Herz. Die Luft ist klar, der Wind schneidet, und die Landschaft wirkt so ungezähmt, dass man seine eigene Winzigkeit spürt. Jeder Moment hier bleibt haften, weil die Insel einen zwingt, vollkommen präsent zu sein, und dabei Erinnerungen schenkt, die man nie mehr vergisst.

    FAQ - Häufig gestellte Fragen zum Thema Norwegen Reise

    Was ist das Besondere an der Insel Island?

    Island ist einzigartig durch seine extreme Natur auf kleinem Raum: aktive Vulkane, Gletscher, heiße Quellen, Wasserfälle, schwarze Strände und Polarlichter. Dazu kommt die Lage direkt auf dem Mittelatlantischen Rücken – hier driften zwei Kontinentalplatten auseinander.

    Island ist beides: eine Insel und ein eigenständiger Staat. Es liegt im Nordatlantik und gehört geografisch zu Europa.

    Man sollte die Natur niemals unterschätzen: nicht abseits markierter Wege gehen, Wetterwarnungen ignorieren oder auf Gletscher ohne Guide laufen. Außerdem gilt: Offroad-Fahren ist streng verboten und wird hoch bestraft.

    Unbedingt erleben sollte man Wasserfälle wie Gullfoss oder Skógafoss, ein Bad in einer heißen Quelle, Vulkangebiete, Gletscherlandschaften und – mit etwas Glück – Nordlichter oder die Mitternachtssonne.

    Island hat eine kleine, eng vernetzte Gesellschaft, ein hohes Bildungsniveau, wenig soziale Ungleichheit und großes gegenseitiges Vertrauen. Waffenbesitz und Gewaltverbrechen sind extrem selten.

    Je nach Reisestil etwa 2.000–3.500 € pro Person. Island ist teuer – vor allem Unterkünfte, Mietwagen und Essen. Mit Selbstverpflegung und guter Planung lässt sich aber sparen.

    Das ist sehr subjektiv – Island hat viele Highlights. Besonders beliebt sind:

    • Südisland mit der Gletscherlagune Jökulsárlón

    • Die Snæfellsnes-Halbinsel in Westisland

    • Das abgelegene Hochland (Highlands) mit seiner rauen, fast außerirdischen Landschaft

    Hello!

    Hey, ich bin Bjoern. Schön, bist du hier. Seit meiner ersten Reise in den Norden habe ich eine große Leidenschaft für diese einzigartigen Regionen der Erde entwickelt. Jedes Jahr zieht es mich daher zurück in diese stillen, faszinierenden Landschaften, die eine besondere Ruhe ausstrahlen und mich tief bewegen.

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    Die schönsten Unterkünfte in Island

    Ob abgelegenes Guesthouse oder stylisches Hotel – meine Favoriten in Island sind mehr als nur Schlafplätze: besondere Orte, die die Reise unvergesslich machen, auch wenn das Wetter wild wird.

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