Vollkasko ohne Selbstbeteiligung
Aufpreis 5–10 €/Tag — deckt jeden Blechschaden. Bei eisigen Straßen und engen Fjordparkplätzen die günstigste Versicherung.
Zuletzt aktualisiert: 27.07.2026 | Lesezeit: ca. 15 min.
Ein Beitrag von Bjoern Templ
Für nahezu jede Norwegen-Reise abseits der Städte lohnt sich ein Mietwagen. Auf meiner Novemberreise 2024 zahlte ich für einen Allrad-SUV mit Automatik rund 47 € pro Tag, all-in inklusive Vollkasko und Winterausstattung. Am besten früh buchen und am selben Ort zurückgeben — das spart am zuverlässigsten.
Wenn ich in Tromsø lande, hole ich den Schlüssel direkt am Flughafen ab – gemietet habe ich bisher immer dort. Sind die Lofoten das Ziel, nehme ich gern die Fähre von Brensholmen nach Botnhamn und fahre über Senja und Finnsnes südwärts, bis irgendwann die E10 übernimmt. Man kann Nordnorwegen auch mit dem Bus bereisen, klar. Aber wer den Sonnenuntergang am Fjord mit siebzig anderen aus dem Reisebus fotografiert, hat eine andere Reise gebucht als die, um die es auf nordmood geht. Ein eigenes Auto heißt: Du hältst, wo es sich lohnt, nicht wo der Fahrplan es vorsieht. Und wenn um 23 Uhr die Polarlicht-Vorhersage kippt, sitzt du zehn Minuten später hinterm Steuer.
In diesem Artikel steht, was ich über Mietwagen in Norwegen weiß: was eine Woche wirklich kostet, wie du buchst, ohne in die Versicherungsfalle zu laufen, und worauf es ankommt, wenn du im Winter fährst. Keine Theorie – sondern das, was auf der Straße zwischen Tromsø und Å tatsächlich zählt.
Die ehrliche Antwort: nicht immer. Wer ein Wochenende in Oslo oder Bergen plant, lässt das Auto besser weg — die Innenstädte sind kompakt, Parken ist teuer, und ein Mietwagen wäre dort vor allem eines: ein Problem, das alle zwei Stunden einen neuen Parkplatz braucht. Auch in Tromsø kommst du ohne eigenes Auto zurecht, solange du in der Stadt bleibst und Ausflüge als geführte Touren buchst.
Sobald du Norwegen wirklich sehen willst — Senja, die Lofoten, die Straßen dazwischen —, führt am eigenen Auto nichts vorbei. Es gibt diesen Moment, den jeder kennt, der hier selbst gefahren ist: Die Straße macht eine Biegung, der Blick öffnet sich auf den Fjord, und du fährst einfach rechts ran. Motor aus. Aus dem Bus siehst du dieselbe Stelle übrigens auch — durch die Scheibe, bei Tempo 80. Das ist der Unterschied zwischen Norwegen sehen und Norwegen erleben.
Für mich gehört der Mietwagen deshalb zu Nordnorwegen wie die Fähre über den Fjord: keine Nebenkostenposition, sondern die Eintrittskarte. Was sie kostet, schauen wir uns jetzt an — ehrlich durchgerechnet, ohne Schönrechnerei.
Knapp 400 Kilometer nördlich des Polarkreises.
Norwegen gilt als teuer, und beim Mietwagen stimmt das – zur Hälfte. Was am Ende auf der Rechnung steht, hängt weniger vom Land ab als von drei Entscheidungen: Saison, Fahrzeugklasse und wie früh du buchst.
Damit du nicht mit Theoriewerten planen musst, lege ich meine eigene Abrechnung offen: 13 Tage im November 2024, Abholung und Rückgabe am Flughafen Tromsø, ein Suzuki Across 4×4 mit Automatik, gebucht über Booking.com Cars bei Hertz. Die Preise haben sich seitdem leicht bewegt, wie überall – der Rahmen aber stimmt, und das Verhältnis der Posten zueinander sowieso. Für einen Wintermonat mit Allrad-SUV war das im norwegischen Kontext ein sehr fairer Preis.
| Posten | NOK |
|---|---|
| Miete, 13 Tage inkl. Vollkasko & Diebstahlschutz | 5 966 |
| Flughafenzuschlag | 816 |
| Winterausstattung | 546 |
| Road-Tax-Gebühr | 200 |
| Bei Buchung bezahlt | 6 498 |
| Maut bei Rückgabe Stadtmaut Tromsø, Brensholmen, Lyngen | 381 |
| Nachträgliche Fährbuchung via AutoPASS, Lyngen-Fähren | 222 |
| Gesamt 13 Tage · 1 467 km | 7 101 NOK ≈ 600 € |
Macht rund 47 Euro pro Tag – für einen Allrad-SUV mit Automatik, im Winter, inklusive allem. Zwei Dinge daran finde ich bemerkenswert:
Der Wagen kam fertig auf Winterreifen — kein eigenes Zutun, kein Aufpreis am Schalter. Der Posten steht transparent auf der Rechnung, aber du merkst ihn nur dort.
Stadtmaut in Tromsø, die Fähre nach Senja am Anreisetag, die Lyngen-Fähren auf dem Weg nach Skjervøy — alles wird über das Kennzeichen erfasst und später abgerechnet. Ein Teil kam erst zwei Wochen nach der Rückgabe von der Karte. Kein Ticket, kein Kleingeld, kein Gedanke daran.
Für 13 Tage und knapp 1.500 Kilometer kamen so etwa 600 NOK zusammen, rund 50 Euro.
Ein Posten taucht in der Rechnung nicht auf, gehört aber in jede Planung: die Kaution. Bei der Abholung wird ein Betrag auf deiner Kreditkarte vorautorisiert – nicht abgebucht, nur blockiert. Bei Hertz in Norwegen sind das mindestens 3.000 NOK, je nach Fahrzeuggruppe auch mehr; ist die Miete wie bei mir vorausbezahlt, bleibt es meist bei dieser Sicherheit.
Zwei Dinge müssen dafür stimmen: Die Karte muss eine echte Kreditkarte sein und auf den Namen des Hauptfahrers lauten – und das Limit muss den Betrag hergeben, sonst stehst du am Schalter und der Schlüssel bleibt hinterm Tresen. Nach der Endabrechnung wird die Blockierung vollständig aufgehoben; je nach Bank dauert das ein paar Werktage.
Zur Einordnung über das Jahr: In der Nebensaison bekommst du einen Kompaktwagen ab etwa 30 bis 40 Euro pro Tag, im Sommer und zur Polarlicht-Hochsaison können es für dieselbe Klasse 80 bis 100 Euro werden. Den Preis treiben vor allem vier Dinge: die Saison, der Aufpreis für Automatik und Allrad, der Flughafenzuschlag – auf meiner Rechnung gut 800 NOK, die ich trotzdem jedes Mal bezahle, weil der Schlüssel zwanzig Minuten nach der Landung in meiner Hand liegt – und die Einwegmiete, falls du woanders zurückgibst als du startest.
Sparen kannst du an zwei Stellen, ohne dass es wehtut: früh buchen, sobald die Flüge stehen, und am gleichen Ort zurückgeben. Woran du nicht sparen solltest, dazu kommen wir bei der Versicherung. Und die Frage, ob es wirklich der Allrad sein muss oder ob eine Klasse kleiner reicht – die klären wir jetzt.
Zwei Empfehlungen vorab. Automatik, weil es die Fahrt einfach entspannter macht — cruisen, statt ständig zu schalten, gerade auf langen Etappen ein Unterschied. Und im Winter: Allrad, klare Empfehlung.
Wer im November das erste Mal in den Lyngen Alpen steht und in einer Stunde einen halben Meter Neuschnee sieht, versteht warum. Wer nach einer Nacht im Zelt zu einem komplett eingeschneiten Auto zurückkehrt, versteht es endgültig. Ich fahre im Winter grundsätzlich Allrad und würde es nie anders machen.
Alles andere hängt an eurer Gruppengröße und dem Gepäck. Die Details:
Automatik dazubuchen — macht das Cruisen auf langen Etappen spürbar entspannter.
Bei Mietwagen-Portalen brauchst du keine akademische Analyse — du brauchst eines, das funktioniert, fair kalkuliert und dich am Ende bei einem echten Anbieter am Schalter stehen lässt. Für mich ist das seit einiger Zeit Booking.com Cars.
Der Hauptgrund ist unspektakulär: Die Suche zeigt in einer Ansicht, was du zum Entscheiden brauchst — Fahrzeugklasse, Anbieter, Preis, Versicherungsleistungen, Kaution. Du buchst über Booking, holst den Schlüssel aber am regulären Schalter des jeweiligen Vermieters ab: Bei meiner letzten Miete war das Hertz am Flughafen Tromsø, kein Zwischenhändler und keine Überraschungen vor Ort.
Ein Punkt, den viele nicht auf dem Schirm haben: Wer Hotels ohnehin über Booking bucht, sammelt automatisch Genius-Status — und der gilt auch für Mietwagen. Nach fünf abgeschlossenen Buchungen in zwei Jahren bist du auf Level 2 und bekommst dauerhaft rund 10 bis 15 Prozent Rabatt auf ausgewählte Fahrzeuge. Kein separates Konto, keine Punkte, keine Meilenrechnerei — der Rabatt wird beim Buchen einfach angezeigt und abgezogen. Für den, der Reisen ohnehin über eine Plattform bündelt, ist das jedes Jahr eine Reise umsonst gespart.
Ein paar Filter und Häkchen entscheiden, ob du am Schalter entspannt oder mit Fragezeichen stehst. Sechs Punkte, die ich bei jeder Buchung durchgehe:
Aufpreis 5–10 €/Tag — deckt jeden Blechschaden. Bei eisigen Straßen und engen Fjordparkplätzen die günstigste Versicherung.
Debitkarten werden meist abgelehnt. Der Name auf der Karte muss dem im Vertrag entsprechen — sonst kein Schlüssel.
Schon im Filter setzen, sonst landest du zufällig beim Schalter. Auf langen Etappen jeden Euro wert.
Jeder Fahrer namentlich im Vertrag, sonst greift die Versicherung im Ernstfall nicht. Ca. 5–15 €/Tag Aufschlag.
Einwegmiete kann 200 € und mehr kosten. Wenn möglich, hin und zurück am selben Flughafen.
Meist ab 21 Jahren und einem Jahr Führerscheinbesitz. Unter 25 fällt bei vielen Anbietern eine Jungfahrergebühr an.
Die zwei wichtigsten davon vorweg: Vollkasko ohne Selbstbeteiligung — der Aufpreis liegt bei ein paar Euro pro Tag, spart dir im Ernstfall vierstellige Beträge. Und echte Kreditkarte auf den Namen des Hauptfahrers — Debitkarten werden bei den meisten Vermietern in Norwegen nicht akzeptiert, und der Name muss stimmen, sonst gibt’s am Schalter keinen Schlüssel. Alles andere ist Feintuning.
Der Flughafen Tromsø ist klein und übersichtlich — genau das, was du nach vier Stunden Flug brauchst. Die Mietwagen-Schalter liegen im Ankunftsbereich, keine Minute vom Gepäckband entfernt. Von der Landung bis zum Schlüssel in der Hand vergehen bei mir selten mehr als zwanzig Minuten.
Am Schalter brauchst du Führerschein, Ausweis, Kreditkarte auf den Namen des Hauptfahrers und die Buchungsbestätigung — oft reicht auch die Nennung des Nachnamens.
Klingt banal, ist aber der teuerste Anfängerfehler: Auf meiner ersten Norwegenreise fiel mir am Hertz-Schalter auf, dass ich meinen Führerschein zu Hause gelassen hatte. Kein Foto, keine Ausweis-Kombination, kein Argument half — der Schlüssel blieb hinterm Tresen. Ohne den Führerschein meines Reisebegleiters wäre der Roadtrip schon am Flughafen zu Ende gewesen.
Was ich bei jeder Abholung mache — und du auch tun solltest: das Auto vor dem Losfahren rundum abfotografieren. Kratzer, Dellen, Felgen, Windschutzscheibe. Kostet zwei Minuten und erspart dir im Zweifel mehrere hundert Euro, wenn bei der Rückgabe eine Diskussion aufkommt.
Suzuki Across – mein Mietwagen für die nächsten 2 Wochen
Nordnorwegen fährt sich anders als Oslo. Zwischen Tromsø und Å bist du auf schmalen Küstenstraßen unterwegs, mit Ausweichbuchten statt Überholspur und Rentieren statt Radfahrern. Ruhig fahren, geduldig bleiben — und die norwegischen Regeln kennen, weil die Bußgelder zu den höchsten Europas gehören.
Was in Norwegen wirklich angenehm ist: Du musst dich um Maut und Fähren nicht kümmern. Keine App, keine Registrierung, keine Vignette am Auto. Jede Mautstelle und jede Fähre wird automatisch über dein Kennzeichen erfasst — bei einem Mietwagen läuft die Abrechnung dann über den Vermieter, und du bekommst am Ende die aufgeschlüsselte Rechnung per E-Mail.
Ein Teil der Fährkosten meiner Novemberreise wurde erst zwei Wochen nach der Rückgabe von der Karte abgebucht. Klingt seltsam, ist aber Alltag — die norwegischen Fährbetreiber melden die Passagen zeitversetzt an den Vermieter, der sie dann nachverrechnet. Alles transparent, alles nachvollziehbar. Für 13 Tage und knapp 1.500 Kilometer kamen bei mir rund 600 NOK zusammen, ungefähr 50 Euro — für alle Mautstellen und Fähren zwischen Tromsø, Senja, den Lyngen Alpen und Skjervøy.
Wer selbst mit dem eigenen Auto einreist, muss sich einmalig bei EPASS24 oder AutoPASS Visitors‘ Paymentregistrieren; das ist eine andere Geschichte. Beim Mietwagen: einsteigen, losfahren, fertig.
Keine dreißig Minuten hinter Tromsø, Richtung Brensholmen: ein schwarzer Mietwagen im Graben, amerikanische Touristen daneben, ein Bus hält an. Abgekommen auf zwei Kilometern schnurgerader Straße — „muss man erst mal schaffen“, denke ich mir, als ich die Stelle erreiche. Und gleichzeitig weiß ich, wie schnell es gehen kann, wenn man kurz abgelenkt ist.
Winterfahren ist hier eigentlich nicht schwer, es ist nur anders. In Nordnorwegen wird meist kein Salz gestreut: Die Straßen sind geräumt, aber du fährst auf festgefahrener Schneedecke — und das funktioniert erstaunlich gut, weil die Mietwagen auf richtigen Winterreifen stehen. Drei Dinge reichen:
Die 80 auf dem Schild sind eine Erlaubnis, kein Auftrag. Fühlt es sich falsch an, fahr langsamer — die Einheimischen machen es genauso, und niemand hupt.
Vor längeren Etappen ein Blick auf die Karte von Statens Vegvesen: Sperrungen und Kolonnefahrt über Pässe sind im Winter Alltag, keine Ausnahme.
Ab Ende November wird es kaum noch hell. Lange Etappen in die hellen Stunden legen — Müdigkeit auf dunkler Schneefahrbahn ist eine schlechte Kombination.
Ein Paket reicht: Vollkasko ohne Selbstbeteiligung (SCDW) plus Diebstahlschutz. Damit sind Schäden am Auto und Diebstahl vollständig abgedeckt. Auf meiner Beispielrechnung von oben waren das 520 NOK für die Vollkasko und 130 NOK für den Diebstahlschutz — zusammen etwa 55 Euro für 13 Tage.
Drei Dinge sind wichtig zu wissen:
Die einfache Vollkasko lässt bei norwegischen Vermietern eine Selbstbeteiligung von rund 10.000 bis 20.000 NOK offen. Erst die „ohne Selbstbeteiligung"-Version schließt diese Lücke.
Steinschlag und Reifenschäden auf eisigen Nebenstraßen kommen extra — ein kleines Zusatzpaket löst das für ein paar Euro pro Tag.
Ich gehe immer auf Nummer sicher und hinterlasse das Interieur sauber: kurz aussaugen, Müll raus. Reinigungspauschalen für Verschmutzung liegen schnell bei 100 bis 200 Euro. Beschädigungen an Sitzen oder Verkleidung sind teurer — und die zahlst du, wie oben erwähnt, komplett selbst.
Vollgetankt zurück auf den Parkplatz — die Tankstelle liegt auf dem Weg zum Flughafen, gut ausgeschildert. Schlüssel an die Rezeption des Vermieters, und der Rest läuft im Hintergrund. Ob ein Mitarbeiter mit dir eine Runde ums Auto macht oder du den Wagen einfach abstellst, ist von Station zu Station unterschiedlich; ich habe beides schon erlebt.
Die Endabrechnung mit Maut und Fähren kommt anschließend per E-Mail — ein Teil kann, wie im Kosten-Kapitel erwähnt, auch Wochen später noch nachgebucht werden. Danach wird die Kautions-Blockierung auf der Karte gelöst.
Mietwagen in Norwegen buchen — kurz zusammengefasst
Ein Mietwagen in Norwegen ist keine große Wissenschaft — Automatik, im Winter Allrad, Vollkasko ohne Selbstbeteiligung, echte Kreditkarte auf den Namen des Hauptfahrers. Und vergiss deinen Führerschein nicht! Der Rest läuft von selbst: Maut und Fähren über das Kennzeichen, Winterreifen serienmäßig, die E6 und E10 gut geräumt. Und dann sitzt du irgendwo in deinem Wagen zwischen Tromsø und Å, das Meer links, die Berge rechts, kein Programmpunkt drängt. Genau dieser Moment ist der Grund, warum sich der Aufwand lohnt.
— Bjoern Templ, geschrieben in Wengen
In der Nebensaison bekommst du einen Kompaktwagen ab etwa 30 bis 40 Euro pro Tag, in der Hochsaison sind 80 bis 100 Euro realistisch. Auf meiner echten November-Rechnung standen für einen Allrad-SUV mit Automatik rund 47 Euro pro Tag, all-in inklusive Vollkasko und Winterausstattung.
Ja, in fast allen Fällen. Die Karte muss auf den Namen des Hauptfahrers laufen und das Limit muss die Kaution abdecken — bei Hertz in Norwegen sind das mindestens 3.000 NOK, je nach Fahrzeug auch mehr. Ohne passende Kreditkarte bleibt der Schlüssel am Schalter.
In der Regel nicht. Die großen Vermieter akzeptieren nur echte Kreditkarten, weil die Kaution vorautorisiert wird — bei Debitkarten funktioniert das technisch anders. Wenige Anbieter erlauben Debit gegen Aufpreis und mit strengeren Bedingungen, verlassen würde ich mich nicht darauf.
Automatik. Nicht weil Schalten in Norwegen anders wäre, sondern weil du dich auf langen Etappen entspannter aufs Wesentliche konzentrierst. Der Aufpreis liegt bei den meisten Anbietern im überschaubaren Rahmen und lohnt sich beim Cruisen durch die Fjordlandschaft.
Ja, bei Anmietungen in Norwegen sind Winterreifen in der kalten Jahreszeit Standard. Du musst nichts extra anfragen — der Wagen kommt fertig ausgestattet, die Wintergebühr steht transparent auf der Rechnung.
Das Mindestalter liegt bei den meisten Vermietern bei 21 Jahren, plus mindestens ein Jahr Führerscheinbesitz. Fahrer unter 25 zahlen bei fast allen Anbietern eine Jungfahrergebühr, die je nach Vermieter und Fahrzeugklasse variiert.
Ja, aber die Einwegmiete kostet extra. Der Aufschlag liegt je nach Strecke und Anbieter bei 100 bis 300 Euro. Wenn dein Roadtrip es zulässt, spart es bares Geld, hin und zurück am selben Flughafen zu starten.
Für einen reinen Städtetrip ohne Ausflüge: eher nein. Sobald du geführte Touren gegen eigene Fahrten tauschen willst — Aurora-Chasing, Sommarøy, Ersfjord, Lyngen — wird der Mietwagen zur besten Investition. Ab zwei Tagen mit Ausflügen lohnt es sich fast immer.

Nordnorwegen fasziniert nicht nur durch seine spektakuläre Landschaft, sondern auch durch einzigartige Naturphänomene wie die Mitternachtssonne und die magischen Polarlichter. Wanderungen auf den Lofoten oder die weite, stille Landschaft der Finnmark machen den hohen Norden zu einem Ort voller Abenteuer und unvergesslicher Momente.

Lofoten Norwegen: Sommer oder Winter? Infos für deine Lofoten-Planung: Karte der wichtigsten Orte, Anreise, Reisezeit & schönste Unterkünfte.

12 Grad, Mitternachtssonne, 1 Million Besucher: Was dich im Sommer auf den Lofoten erwartet und warum die letzte Augustwoche die beste ist.
Hey, ich bin Bjoern. Schön, bist du hier. Seit meiner ersten Reise in den Norden habe ich eine große Leidenschaft für diese einzigartigen Regionen der Erde entwickelt. Jedes Jahr zieht es mich daher zurück in diese stillen, faszinierenden Landschaften, die eine besondere Ruhe ausstrahlen und mich tief bewegen.
Meine Empfehlungen stammen aus eigener Erfahrung: Unterkünfte, die den Norden spürbar machen, stilvoll eingerichtet, ruhig gelegen und voller einzigartiger Atmosphäre.